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DriveNow_Innenraum_31Wir leben in einer Gesellschaft, in der Konsumgüter und Dienstleistungen immer mit dem größtmöglichen Gewinn erwirtschaftet werden sollen. Die Frage der Perspektive und Interpretation, was für einen persönlich überhaupt Gewinn ist, steht in der Regel hinten dran. Der enorme Wertverlust materieller Errungenschaften plagt uns tagein, tagsaus. Lohnt es sich überhaupt soviel Geld für etwas zu investieren, wohin damit wenn ich es nicht mehr brauche? Auch hier scheint die Sharing Economy einen Lösungsansatz zu bieten.

Nachdem wir auf immaterielle Werte wie Erfahrungen, Talente und Kulturen eingegangen sind, möchten wir an dieser Stelle das Share-Prinzip etwas greifbarer betrachten. Es geht nicht mehr nur um Geld, Zeit bzw. Nerven sparen, sondern auch darum Verluste zu minimieren, mit alten Dingen noch etwas Geld zu verdienen und eventuell sogar an Lebensraum zu gewinnen, denn anders als Ideen müssen Gegenstände irgendwo gelagert werden.

Sharing Communities
Im kleinen Format bedeutet das, ausrangierte Haushaltsgeräte, Kleidung, Bastlerbedarf, Werkzeuge und andere Konsumgüter, teilweise sogar Verbrauchsgüter wie Lebensmittel, bedarfsgerecht zu verteilen. Beispielhaft dafür ist Kinderkleidung: Die Sprösslinge wachsen so schnell aus ihren Klamotten wieder raus, dass es sich kaum mehr lohnt, ständig Neues zu kaufen und die ausgedienten Sachen einfach wegzuwerfen. Kleiderkreisel erfreuen sich daher enormer Beliebtheit. Schließlich sind viele Dinge nach nur ein paar Monaten Gebrauch immer noch einwandfrei nutzbar. Und anstatt unnötigerweise Schränke, Keller, Dachböden und ganze Garagen zu füllen, können sie bequem weiter verkauft werden. Mit einem gewissen Verlust ist dabei immer zu rechnen, aber wenigstens etwas vom Kaufpreis wieder zu bekommen, gleichzeitig anderen zu helfen und auch noch die Umwelt zu schonen, ist Grund genug an dem Konzept teilzunehmen. Ob man dabei verkauft, tauscht, verleiht oder verschenkt ist jedem selbst überlassen. „Nutzen statt Besitzen“ lautet das neue Credo zahlreicher Internet-Communities, die zur Verfügung stellen, was sie nicht mehr benötigen und sich nur erwerben, was sie wirklich brauchen.

Der Nachteil dabei ist, die fehlende Kontrolle über den Vorgang. Es gibt weder Rückgaberechte noch Reklamationsgründe. Wer online teilt, holt sich mitunter sprichwörtlich die Katze im Sack und ist auf ehrliche Angaben der Mitmenschen angewiesen. Als Hilfsmittel richten viele Plattformen daher ein Bewertungssystem ein, das allerdings keine Sicherheiten bietet und einfach über Fake-Accounts umgangen werden kann. Dennoch zeichnet sich auch hier ein deutlicher Trend ab.

Sobald die Teilnehmer dem Ganzen drumherum vertrauen, bringen sie auch mehr Zuversicht in den Einzelnen mit. Ein als „Trusted Shop“ oder ähnlich ausgezeichneter Service, zahlreiche Mitglieder sowie professionelles Image sind Voraussetzung. Dazu Transparenz, Kundenbindung (z.B. eigene Accounts, Chatmöglichkeiten), eine Portion Charme und schon läuft der Laden.

Anders als bei Ebay-Kleinanzeigen, Kleiderkreiseln und Co. soll es hier vorzugsweise unentgeltlich zu gehen. Für Deutschland sind immerhin schon zwei Großstädte aktiv, die sich per Facebook vernetzen. In den Gruppen sollte man aber keine allzu übersichtliche Organisation erwarten, jeder postet wie und was ihm gerade einfällt. Es fehlt der gewohnte Service, der nicht zuletzt aus Mangel an Profit resultiert. Suchfunktionen, Filter und Kategorien gehören hier eben nicht dazu – dafür soll vieles aber auch kostenlos sein.

Gruppen findet man viele bei Facebook, bsp. hier share&care München: https://www.facebook.com/groups/share.careMuenchen

share&care

Carsharing
Ähnlich praktikabel ist die Problematik von A nach B zu kommen. Da gibt es einerseits die unentgeltlichen, abenteuerlustigen Absprachen für Mitfahrgelegenheiten über soziale Netzwerke und auf der anderen Seite professionell organisierte Plattformen, das eigene Auto einfach zeitweise zur Verfügung zu stellen. Die Dienste werden über eine Zentrale erarbeitet, um einen genauen Überblick zu haben, wann, wo, welches Fahrzeug bereit steht. Dabei ist es ein grundlegender Unterschied, ob man nur Mitfahrer einsammelt oder das eigene Fahrzeug jemand völlig Fremden komplett überlässt. Beides wird mittlerweile erfolgreich umgesetzt. Besonders Mitfahrzentralen sind bei Studenten, Pendler und jungen Menschen sehr beliebt, sind sie doch oftmals günstiger als Bahn oder Bus. Wenngleich man auch hier Fremden begegnet, möglicherweise umsteigen und sich gegebenenfalls nach den Zeiten anderer richten muss. Im großen Stil zieht das neuerdings BlaBlaCar auf.

blablacar

Die Möglichkeit auch per App nach Mitfahrgelegenheiten zu suchen, bringt hier einen wesentlichen Vorteil, vor allem wenn man ohnehin bereits unterwegs ist. Das Prinzip ist allerdings auf Langstrecken und mehr oder weniger langfristige Planung ausgelegt. Soll es dagegen spontan und regional sein, bietet sich Car-Sharing an. DriveNow wird von BMW und Sixt betrieben, die bestimmte Fahrzeuge aus der Modellpalette zur Verfügung stellen und damit gleichzeitig Werbung für sich machen.

drivenow

Mal eben Einkaufen, die Kinder vom Fußballspiel abholen oder zur Party fahren: Ziel ist es, jederzeit in möglichst kurzer Entfernung ein Fahrzeug zur Verfügung zu haben, das aber auch andere nutzen. Nichts für die ländliche Umgebung, aber in Großstädten ein wachsender Trend und beliebte Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. einem eigen finanzierten Wagen. Speziell für Personengruppen, zum Transportieren großer Gegenstände oder für Teilzeitfahrer eignet sich das Angebot. Bekannt ist die Vorgehensweise ja schon länger, denkt man an Umzugstransporter, Mietwagen von EuropCar und Co. oder auch das klassische Taxi. In jedem dieser Fälle wird vermieden, ein Fahrzeug komplett eigen zu finanzieren. Wenn sich der Trend durchsetzt, könnte das auch eine Antwort auf überfüllte Straßen in der Rush Hour sein, sowie Smogalarm. Doch noch lieben einfach zu viele den Luxus, ihre eigene Karosserie jederzeit direkt vor der Haustür stehen zu haben, mit einem einzigartigen Innenleben, das mal mehr, mal weniger an eine Zweitwohnung erinnert.

Mieträder
Ein vergleichbares Schema bietet die Vermietung von Fahrrädern. Interessant ist dabei die Kooperationsfähigkeit verschiedener Fortbewegungsmittel. So hat die Deutsche Bahn eine hauseigene Marke gegründet, die als Ergänzung zu den Zugstrecken Mieträder anbietet. Call-a-Bike hält an den größeren Bahnhöfen eine bestimmte Anzahl an Fahrrädern bereit, mit denen dann die Stadt erkundet werden kann. So wie sich Flughafen und Mietwagen verknüpfen, so schafft dieses Angebot eine kooperative Kundenbindung, mit dem Ziel mehr Service aber auch mehr Profit zu realisieren. Ach ja und der Umwelt es hilft auch.

Im Inner-City-Betrieb setzt man dagegen auf örtlich begrenzte Mietstellen. Nextbike zum Beispiel wird nicht nur von Studenten genutzt, sondern auch von Touristen und gelegentlich von Senioren. Das Portal bietet bundesweit in Großstädten mehrere Anlaufstellen, an denen Fahrräder bequem ausgeliehen werden können. Einfach registrieren, einloggen und ran an die Pedale. Jeder Fahrkartenautomat wird da neidisch.

callabike

Bilder: © DriveNow,


 

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