Ein nagelneues Auto für 5.000 Euro?
Von der Abwrackprämie befeuert steigt der Drang zum neuen Kleinwagen immer mehr. Ersten Herstellern gehen die Kleinwagen aus und haben – wohlgemerkt in der Krise – eine Wartezeit von Monaten für einen Neuwagen. Doch genau diesen Trend hin zum kleinen, günstigen Auto haben die Deutschen Autohersteller fast vollständig verpennt.
Während man in den letzten Jahren mit immer neuen Sportversionen und SUV’s versuchte neue Kundenschichten anzusprechen, machte sich ein Hersteller im Schatten der Großen daran, ein einfaches Konzept zu verfolgen. Dacia, ein rumänisches Tochterunternehmen von Renault, probte in dieser Zeit die Entwicklung eines Autos, welches in den Basismodellen deutlich unter 10.000 Euro liegt.
Mit diesem Konzept hat es Dacia zwar geschafft günstige Autos zu verkaufen und selbst in der Krise zum Verkaufsrenner zu werden. Auf der anderen Seite äußern mittlerweile die alteingesessenen deutschen Autohersteller Bedenken an den Sicherheitsstandarts der rumänischen Autos. Andere Experten glauben laut Welt Online aber nur, dass die deutsche Automobilindustrie die Entwicklung hin zu günstigen Autos einfach verschlafen hätte. 
Davon lassen sich Kunden des Konzerns allerdings nicht einschüchtern und Kaufen fleißig weiter. Alleine im letzten Jahr verdoppelte der Hersteller seinen Umsatz in Deutschland fast. Die Abwrackprämie tut dazu ihr weiteres, sodass Dacia mittlerweile Autos mit einer UVP von 5.000 Euro anpreist. Eingerechnet ist natürlich(?) auch hier die 2.500 Euro Abwrackprämie, so wie es bei Autohändlern mittlerweile zum Standart geworden ist.
Für den Preis bekommt man von Dacia ein ordentliches Auto mit 75PS aus 1,4l Hubraum. Abstriche muss man allerdings bei der Sicherheitsausstattung, beim Design und dem Zubehörpacket machen. Wie sieht’s aus, würdet ihr euch einen kaufen?

