Das Web als Wahlkampfwerkzeug
Das große Wahljahr 2009 steht kurz bevor und auch im Internet wird um jede Stimme gekämpft. Ob mit eigener Facebook-Seite, Youtube-Aktivität oder eben auch mit dem persönlichen Twitter-Account produzieren die Parteien eine Menge Content.
Um einen Überblick über die Entwicklungen im “Wahlkampf 2.0″, wie es die Print-Medien mittlerweile in Anlehnung an Barack Obama schon nennen, zu bekommen, haben sich diverse Internetseiten und -Programme herauskristallisiert. So bietet beispielsweise das Portal “Parteigeflüster.de” eine Übersicht der aktuellen Nachrichten twitternder Politiker zu bekommen. Auf ihrer Suche nach politischem Gezwitscher beobachtet die Seite 213 Twitter-Acounts. Diese unterteilen sich in die großen Parteien CDU und SPD sowie die FDP und Die Grünen. Die Linkspartei weist für die Plattform zu geringe Twitter-Tätigkeiten auf und wird daher nicht beachtet. Über den Sinn der Seite lässt sich streiten, parallel zu Twitter ist nämlich auch viel Persönliches dargestellt, was den politisch motivierten Besucher nicht interessiert.
(Foto: planspark)
Eine umfassendere Sicht auf die politischen Aktivitäten im Netz liefert da schon das Portal “Wahl.de”. Hier wird neben dem Twitter-Account auch die Tätigkeiten auf der Videoplattform Youtube, dem Bilderdienst Flickr und dem sozialen Netzwerk Facebook. Das mächtige Portal zeigt dabei eine Übersicht an, die sich auf die verschiedenen politischen Ebenen und Politiker differenzieren lässt. So können die Netz-Aktivitäten der Politiker auch einzeln eingesehen werden. Berücksichtigt werden hier laut Wahl.de alle Parteien, die momentan im Bundestag vertreten sind.
Eine interessante Untersuchung hat der Blog SEO-Strategie zu den Web-Aktivitäten der Parteien angestellt. Hier wurde die Suchmaschinenoptimierung der einzelnen Partei-Websites unter die Lupe genommen und auseinanderdividiert. Weitere interessante Szenarien, wie die Koalitionsmöglichkeiten aufgrund der einzelnen Sichtbarkeiten in den Suchmaschinen, werden hier durchgespielt. Das Ergebnis ist allerdings ernüchternd: Die Parteien nutzen nach diesen Untersuchungen wohl nur einen Bruchteil ihrer Möglichkeiten im Netz aus.











Ja, die Schlacht der Politiker beginnt. Die von Dir genannten Seiten sind aber mehr so Auswertungsseiten, wo gezeigt wird, wie Politiker das Web 2.0 nutzen.
Es gibt auch eine ganz nette Seite, wo der Wähler selbst aktiv werden kann und web2.0-like seine Meinung äußern kann: http://www.waehlr.de
Gruß und mach weiter so
Tobi
Ja, das ganze war schon so beabsichtigt, dass ich einfach einen kleinen Überblick gebe, wo man die Entwicklung des Web-Wahlkampfes verfolgen kann.
Deine vorgeschlagene Seite ist wirklich interessant, überzeugt mich persönlich aber leider aufgrund der fehlenden Quellen nicht.
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