US-Musibranche: Downloads überholen CD-Verkäufe
Mi, 11/01/12 – 12:52 | Kein Kommentar

Im vergangenem Jahr hat die Musikbranche in den USA erstmals mehr digitale Medien verkauft, als Datenträger. Das Marktforschungsunternehmen Nielsen hat ermittelt, dass 50,3 Prozent der verkauften Alben und Singles nicht auf CD oder Vinyl-Platte gebannt …

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Wer wirbt wird geunfollowed?

Eingetragen von auf Mittwoch, 6 Mai 200910 Kommentare

Ich stöbere gerne bei Twitter. Zwischen viel Bullcr*p finden sich dort immer häufiger interessante Persönlichkeiten, spannende Debatten, Linktipps und tolle Musikempfehlungen. Alles in allem völlig unproblematisch, da man ja selbst bei häufig nervigen und unproduktiven Beiträgen unter keinem Zwang steht jemandem zu folgen und jederzeit seine Followerschaft kündigen kann.

Ein Thema allerdings stößt in letzter Zeit immer häufiger auf massiven Protest von Twitter-Benutzern. Während Twitter selber noch über Monetarisierung nachdenkt, sind hier manche Nutzer schon einen Schritt weiter und verdienen per Werbe-Empfehlungen inklusive Link ein paar Euro. Für die Werber sicherlich ein praktischer Einstieg in Soziale Netzwerke/Kommunikationskanäle, finde ich es persönlich viel spannender die Seite des Benutzers zu betrachten.twitter_werbung

Hierfür denke ich ist eine persönliche Sicht auf Twitter entscheidend. Persönlich fasse ich es als ein Kommunikationsmedium auf, welches zum Austausch gedacht ist. Aus dieser Perspektive heraus stelle ich ja durch meine Beiträge und Tweets eine gewisse Persönlichkeit dar. Mute ich also meinen Verfolger, die mir zumeist bewusst gefolgt sind, eine Werbebotschaft während meiner Kommunikation zu?

Hierbei überlege ich mir wie es wäre, wenn man mich dafür bezahlen würde meinen Anrufern während des Telefonats ein Werbe-Jingle. Würde ich nie machen, da ich ja meinen Kontakt zum Anrufer nicht verlieren will und eigentlich etwas ganz anderes die eigentliche Intention für die Kommunikation ist, nämlich mein Informationsgewinn. Natürlich ist das Beispiel eines privaten/geschäftlichen Kontaktes nicht 1:1 auf den häufig unbekannten Kontakt zu anderen Twitter übertragbar, mit solchen Vorstößen in Richtung des eigenen Profits auf Kosten der Follower kann es jedoch leicht passieren, dass man seine Authentizität und Glaubwürdigkeit durch eine Werbe-Lobeshymne verliert. Diese teilweise nur durch ein kleines „Ad” gekennzeichnete Werbung ist eine völlig distanzlose Darstellung im eigenen Twitterstream.

Ich jedenfalls werde mich von dieser Werbung fern halten und empfehle dann, wenn ich etwas empfehlen kann. Außerdem kann es bei Otto-Normal-Twitterer wirklich nicht mehr als ein Taschengeld sein, welches es dort zu verdienen gibt. Mir rechnet beispielsweise der bekannteste der Werbe-Dienste, magpie, einen monatlichen Verdienst von 4,09 Euro pro Monat vor. Da ist mir ehrlich gesagt die gute Informationsquelle und das schnelle Feedback mehr Wert.

Nun seid ihr an der Reihe, was haltet ihr von Werbung im Twitterstream? Wird sofort geunfollowed oder findet ihr das akzeptabel?

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