Nach Netbooks nun Nettops
Nachdem die Netbooks mit ihrem kleinen und handlichen Format im vergangenen Jahr zum Verkaufsrenner und Erfolgsprodukt wurden, versuchen die IT-Hersteller dieses Konzept nun auf Desktop-PC’s zu übertragen. Der daraus entstehende Nettop ist eigentlich kein neues Produkt, könnte aber im Zuge der Netbook-Welle auch einen Hype erleben.
Die kleinen und günstigen Desktop-PC’s bieten magere Rechenleistung, bewältigen aber Office-Anwendungen oder das Wiedergeben von Videos ohne Probleme. Verbunden mit einem schicken Design sind die Geräte eigentlich ein Hingucker als Wohnzimmer-Computer. Preislich liegen die Geräte bei 200-500 Euro.
Die meist mit stromsparenden Intel Atom Prozessoren ausgestatteten Rechner nehmen kaum Platz weg. Schwachpunkte sind aber die häufig fehlenden DVD-Laufwerke und eine schwache Grafikkarte. Momentanes Spitzenmodell bei den Nettops ist das EeePC-Pendant EeeBox von Asus. Hier arbeitet ein 1,6GHz starker Prozessor zusammen mit 1GB Ram und einem Festplattenvolumen von 160Gb. Die Kosten liegen hier bei knapp 300 Euro.
(Quelle: Teltarif, Foto: Asus)










Wo ist der Sinn eines solchen Nettops? Wieso dann nicht gleich nen Netbook oder nen normales Notebook kaufen?
Ob sich diese Nettops gegenüber den Notebooks und ebenso Netbooks behaupten können, kommt derzeit nicht in Frage, wie ich das der technischespezifischen Komponente dieser Geräte entnehmen kann. Für eingefleischte multimediale PC-Anwender ist das wohl eher nichts, so wie für mich auch, aber sicherlich werden die Nettops eine kleine Fangemeinde finden können.
Letztendlich ist das neu und anfangs auch sehr interessant. Dass die Intel Atom Prozessoren über eine geringe Leistung verfügen, ist mir ja bekannt und ich denke mal, dass man erst eine Weile abwarten muss, bis sich diese Geräte auf dem deutschen Markt vermehrt verkauft haben.
Ich denke die Nische dieser PC’s ist eher das Wohnzimmer, wo ein PC nur zum Anschauen von DVD’s oder zum Kommunizieren benutzt wird.
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