Lebensmittel aus dem Netz?
Immer mehr Menschen bestellen immer mehr im Internet. Auch in Zeiten der Krise ist der Versandhandel ein nicht aufzuhaltener Trend. Ob Elektronik, Bücher oder Musik, in kam einem Bereich wird man im Internet nicht fündig.
Ein einziger Bereich aber ist bis jetzt noch in Händen des Händlers vor Ort. Für den Einkauf von Lebensmitteln und Dingen des alltäglichen Bedarfs ist die Vormachtstellung der Discounter immer noch ungebrochen. Der Bio-Supermarkt Basic beispielsweise möchte zusätzlich zu seiner Filialstruktur eine ähnliche Angebotspalette im Netz anbieten. Die ungekühlten Produkte wird es dann zum selben Preis im Internet zu bestellen geben, um auch den Kunden in abgelegenen Regionen die Chance geben zu bestellen.
Ein weiteres Beispiel für den Vertrieb von Lebensmitteln im Internet ist das Berliner-Start-Up Saftfabrik, bei dem jeder seinen eigenen frischen Saft zusammenstellen kann. An der Dauer des Versands kann die fehlende Präsenz von Lebensmitteln eher nicht liegen, da auch die Säfte nur wenige Tage haltbar sind.
Die Frage ist eher, inwiefern Menschen bereit sind so vorausdenkend zu kaufen, dass man seinen Bedarf mit einer Lieferung abgedeckt hat, auf die man ja eine gewisse Wartezeit einplanen muss. Weiterhin ist da das Problem, ob es sich für die Händler rechnet und ob sie mit den Preisen der Discounter mithalten können.
Meiner Meinung nach wird das Ganze ein Randphänomen bleiben und sich auf spezielle Nischen und Spezialitäten k0nzentrieren. Was sagt ihr dazu? Stimmt doch bei InternetWorld ab und schreibt mir einen Kommentar.
(Foto: marfis75)

