US-Musibranche: Downloads überholen CD-Verkäufe
Mi, 11/01/12 – 12:52 | Kein Kommentar

Im vergangenem Jahr hat die Musikbranche in den USA erstmals mehr digitale Medien verkauft, als Datenträger. Das Marktforschungsunternehmen Nielsen hat ermittelt, dass 50,3 Prozent der verkauften Alben und Singles nicht auf CD oder Vinyl-Platte gebannt …

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Flashmobs kommen immer näher

Eingetragen von auf Samstag, 11 Juli 20092 Kommentare
Kissenschlacht als Flashmob

Kissenschlacht als Flashmob

Ob als Protestform, aus Spaß oder als Werbung, Flashmobs häufen sich in den letzten Jahren und haben mittlerweile auch Deutschland erreicht. Flashmobs sind blitzartige Menschenaufläufe von gegenseitig unbekannten Menschen. Verabredet wird sich per Internet oder SMS, durchgeführt werden die Flashmobs meist an öffentlichen Plätzen.

Angefangen mit kleineren Protestaktionen in Form von Flashmobs hat mittlerweile auch die Werbung dieses Format als Möglichkeit zur Identifikation mit der Marke erkannt. Vorreiter war hier T-Mobile, die in ihrem ersten Spot Menschenmassen im Bahnhof Liverpool Street in London zusammen tanzen ließen. Nach Ablauf der Musik verschwand die plötzlich zusammengesetzte Masse dann blitzartig wieder. Ein passendes Video wurde dann in Form eines Werbespots neben dem Internet vor allem im Fernsehen ausgestrahlt.

Aber nicht nur T-Mobile nutzt diese “trendige” Form der Zusammenkunft mittlerweile für ihre Werbe-Zwecke. Auch Fiat plante zum Geburtstag des Modells Fiat 500 einen solchen Flashmob in München. Dort sollten die Menschen zusammenkommen, auf das Auto anstoßen und wieder ihren normalen Wegen gehen. Von dem Event (stattgefunden am 5. Juli) ist allerdings noch nichts auf der Fiat Homepage zu finden.

Welches Potenzial Flashmobs allerdings besitzen, dass ist nicht an den aufgebauschten Werbe-Flashmobs klar geworden, sondern an den privat organisierten, wie der in Sylt, der mit 5000 Teilnehmern auch in der Presse für viel Aufsehen sorgte. Doch auch das gemeinsame Stürmen einer Fast-Food-Filiale gehört mittlerweile zum Repertoire der Flashmobber. Das letzte Mal musste eine Berliner Filiale mit einer Bestellung von mehr als 10.000 Burgern zurecht kommen.

(Foto von derhypnosefrosch)